Die Sache mit den Energy Drinks

Red BullEnergy Drinks sind kaum noch wegzudenken aus der heutigen Zeit und in Maßen konsumiert sollen sie kein Problem darstellen. So die einstimmige Meinung. Doch mehren sich die Studien, die einige Gesundheitsbedenken hervorrufen. Dass Energy Drinks in Verbindung mit Alkohol nicht das Gelbe vom Ei sind, wurde schon vor einigen Jahren gezeigt. Auch häufen sich die Studien, die die negativen Auswirkungen auf unser Herzkreislauf-System beschreiben. Nicht ganz unverständlich, wenn man sich anschaut, was in einer Dose dieser Getränke enthalten ist.  U a. 240 mg Koffein, 1- 2000 mg Taurin (einem Abbauprodukt der Aminosäuren Cystein und Methionin) und Guaraná-Extrakt. Alles aufputschende Substanzen. Wer diese neue Studie nun liest, wird vielleicht seine Meinung langsam aber sicher ändern. Zugegeben, die Testgruppe ist sehr klein (ganze 25 Probanden) und die Studie bezieht nur eine kurze Zeitspanne mit ein, dennoch finde ich die Resultate beeindruckend. Im negativen Sinne. Aber was wurde denn nun genau gemacht?

Wissenschaftler der Mayo Clinic aus Rochester in Minnesota (USA) untersuchten die Auswirkungen eines Energydrinks eines bekannten Herstellers (nein, nicht des in der Abbildung gezeigten Herstellers). Sie ließen 25 gesunde, nicht-rauchende und junge Probanden (Durchschnittsalter 29 Jahre) innerhalb von 2 Tagen eine große Dose (480 ml) des Getränks innerhalb von 5 Minuten und ein vergleichbares Getränk ohne die aufputschenden Zusätze trinken.

Folgendes konnte beobachtet werden:

1. Der Blutdruck stieg nach dem Konsum um 6,2% (Systole) und 6,8% (Diastole)

2. Der Noradrenaline-Wert gar um 73,6 %. Dies ist insofern bedenkenswert, da erhöhte Konzentrationen auch bei Krankheitsbildern, wie der Herzinsuffizienz zu finden ist.

Wichtig: diese Studien sollen keine Panik erzeugen und auch niemandem vorschreiben, was er wann und wo trinken soll. Dennoch ist es wichtig, zu wissen, wozu manch synthetisches Getränk führen kann.

Original-Studie: http://jama.jamanetwork.com/article.aspx?articleid=2469194

Das alte Lied vom Rauchen

Liebe Leser,

als Ex-Raucher ist mir das Thema Zigaretten ein sehr Wichtiges. Wie der neue Raucher-Atlas des Deutschen Krebsforschungsinstituts (DKFZ) schreibt, „sterben 121.000 Menschen in Deutschland an den Folgen des Rauchens.“ Das sind 13,5% der jährlichen Todesfälle in Deutschland. Zudem wird im Norden mehr geraucht, als im Süden.

http://www.dkfz.de/de/presse/pressemitteilungen/2015/dkfz-pm-15-49-Tabakatlas-Deutschland-2015-Neue-Daten-neue-Fakten.php

Dabei ist es tatsächlich einfach aufzuhören mit dem Rauchen. Man muss nur wollen, seine Lungen nicht mehr mit über 7000 chemischen Verbindungen zu behandeln, wovon 70 dieser Verbindungen bewiesenermaßen karzinogen, sprich krebserregend, sind.

Das Rauchen ist wie ein langsamer Selbstmord, für den man auch noch bezahlt.

Zigaretten